Technische Angaben

Das Schloss, erbaut 1705 bis 1710 verfügt über 52 Zimmer auf drei Etagen. Einhundertfünfzig Fenster bringen viel Licht in das Dreiflügelgebäude. Rund 2500 m² Nutzfläche geben dem Schloss eine grosszügige Zimmeraufteilung.

Die Wandstärke im Erdgeschoss beträgt 1,60 m. Im 1. Stock 1,40 m und im 2. Stock 1,10 m bei einer Zimmerhöhe von 4 m. Beheizt wird das Schloss mit einem Blockheizkraftwerk von der Firma Giese in Puchheim (War leider ein Fehlkauf. Dieses BHKW hat große Entwicklungsfehler. Diese Firma kann nicht weiter empfohlen werden). Im Schloss gibt es keine Heizkörper. Eine Sockelwandheitzung sorgt für eine angenehme Strahlungswärme und dadurch werden die Wände, vor allem im Erdgeschoss, trocken gehalten und somit fällt kein Putz mehr ab.


Im Erdgeschoss sind die Decken mit einem Kreuzgewölbe überspannt. Im 1. und 2. Stock sind Holzdecken (sogenannte Mann- an Manndecken) vorhanden. Im 2. Stock, die bell Etage, sind sehr aufwendige barocke Stuckdecken vorhanden.


Gegründet ist das Schloss auf Eichenstämmen, da es sich hier um moorigen Boden handelt.

Im Schloss sind noch vier guterhaltene und teilweise sanierte Kachelöfen aus der Bauzeit (1707) erhalten und können auch beheizt werden. Fast in jedem Raum ist eine Ofenheizung vorhanden. Acht Kamine sorgen dafür, das der Rauch abzieht.

Die 150 Fenster wurden von 2001 bis 2006 alle saniert und im Erdgeschoss und ersten Stock mit zusätzlichen Innenfenster versehen. Um dies kostengünstig und fachgerecht vor Ort machen zu können, wurde eine eigene Schreinerwerkstatt eingerichtet. Die verfaulten Holzteile wurden mit 15 Jahre abgelagerten Eichenholz erneuert. Die Innenfenster wurden in alter Technik ebenfalls mit alten Eichenholz gebaut. Die Beschläge von von einem Schmied nach alter Vorlage nachgebaut. Die Fenster in den Ehrenhof sind teilweise noch Original (1706).

Der riesige Dachstuhl mit seinen gewaltigen Balken ist rund 8 m hoch. Eingedeckt ist das Dach mit schindeln. Das Dach wurde 1998 vom damaligen Besitzer Roland Rösler mit Unterstützung der Denkmalbehörde restauriert. Leider wurde am Dachstuhl nichts gemacht. Wodurch wir nun enorme Probleme im Dachstuhlbereich haben. Der Ostflügel wurde bereits von uns in Handarbeit und mit Muskelkraft saniert. Im Westflügel müsste das Dach wieder abgedeckt werden um die schweren 15 m langen Balken mit einen Kran einpassen zu können. Hier das Denkmalamt total geschlafen. Dies hätte nie passieren dürfen.

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