Geschichte

Schlossgeschichte

Auf der folgenden Seite erfahren Sie in gekürzter Form Meilensteine aus der Geschichte des Schlosses und seiner Eigentümer.

29. Januar 1705: Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenklau zu Vollraths erwirbt für 44.000 Gulden das zentfreie und reichsunmittelbare Gut Gereuth von dem fürstbischöflich Würzbuger Rat Christof Ernst Freiherr Fuchs von Bimbach und Dornheim.

1705 - 1710: Bau des "privaten Landschlosses" in Gereuth als Wasserschloss weit entfernt von Würzburg und nah am Bistum Bamberg zur Machtdemonstration. Dreiflügelanlage um einen "Cour d'honneur" (Ehrenhof).

152 Fenster werden der bestimmende Faktor der Fassadengliederung. Länge 48 Meter, Breite 29 Meter, Fundamentstärke 2,70 Meter. Als Baumeister wirkten möglicherweise Heinrich Zimmern, Leonhard Dientzenhofer, Joseph Greising und Valentin Pezani.

1735 - 1823: Philipp Carl Anton Ignatius von Greiffenclau legt im Norden von Gereuth einen englischen Landschaftspark an.

1812 besuchte der Dichter Friedrich Rückert mit seinem Freund Jean Paul das "Glasholz".

15. September 1815: durch die Säkularisation wurde das Fürstbistum Würzburg aufgehoben und das Schloss wechselte an den Bankier Jakob Freiherr von Hirsch.

6. Januar 1859: Familie Prieger, Wollhändler aus England, übernehmen das Schloss und sanieren es. Bau der Altane.

1920: Installation des elektrischen Lichtes.

1936: die Weltwirtschaftskrise meisterte Landwirt Friedrich Höhn und veränderte mit seinem Sohn das herrschaftliche Anwesen in einen landwirtschaftlichen Nutzbetrieb.

1948 - 1950: zusätzlich Flüchtlingslager.

1991: Nach dem Tod von Friedrich Höhn Junior 1990 erwirbt Roland Rösler die gesamte Schlossanlage. Eine Million DM wurden für die Sanierung des Daches mit seinen über 50 Gauben aufgewendet. Der Dachstuhl wurde jedoch nicht saniert und die jetzigen Besitzer müssen das Dach für die Sanierung wieder abdecken. Dennoch hatte Rösler wenig Interesse am Schloss und lies es in einen Dornröschenschlaf versinken.

Sommer 2000: Birgit Richter und Rupert Fechner haben eine Vision: in einem hochherrschaftlichen Schloss mit Park möchten sie zukünftig wohnen und es den Bürgern öffnen. Lange haben sie gesucht und sind in Gereuth fündig geworden. Ein Förderverein wurde gegründet, um das Schloss zu einem kulturellem Mittelpunkt am östlichsten Zipfel Unterfrankens werden zu lassen

Den Schloss- und Kirchenführer bekommen Sie im Schloss.
Weitere Veröffentlichungen sind in Vorbereitung. Derzeit werden Regalmeter von Historikern aufbereitet..

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